Diagnostische Prozesse verzeihen keine Ungenauigkeit. Wir entwickeln und betreiben Software für Labore, MVZ und Diagnostikanbieter, vom Prozessentwurf bis zum produktiven Regelbetrieb.
8 Spezialisten im Team
Unser 30-köpfiges Team beherbergt mehrere Spezialisten mit langjähriger Erfahrung in Labor- und Praxis-IT.
Unsere Kunden
Zu unseren Kunden zählen Labore, MVZ und Praxen an zahlreichen Standorten in ganz Deutschland, z. B. die Academia Gruppe
Starke Partner
Usere Systeme laufen bei großen zertifizierten Partnern wie T-Systems, OVH oder MS Azure.
→ T-Systems Referenz zur Plattform für diagnostische Testprozesse (externer Link, öffnet in neuem Tab)
Die Zukunft im Blick
Für das Thema 'Alternative Sampling' treten wir beim Roche Laborforum 2026 als Referent auf.
→ Programm des Roche Laborforums 2026 (externer Link, öffnet in neuem Tab)
Mehrere Standorte, gewachsene Systemlandschaften, gemeinsam genutzte Analytik und unterschiedliche ärztliche Verantwortlichkeiten: Wir arbeiten an den Stellen, an denen aus einzelnen Laboren ein funktionierender Verbund werden soll. Wir sorgen für Prozessharmonisierung, Standortanbindung, verbundweite Auswertung.
Zwischen Arztinformationssystem, Einsenderportal, Terminvergabe und Patientenkommunikation entstehen Lücken, die im Alltag von Menschen geschlossen werden. Wir bauen die Verbindungen, die diese Handarbeit ersetzen, und richten sie an den realen Abläufen der Praxis aus statt am Datenmodell.
Wer Tests, Geräte oder diagnostische Verfahren in den Markt bringt, braucht die IT drumherum: Auftragserfassung, Probenidentifikation, Befundübermittlung, Anbindung an die Systeme der Kunden. Wir übernehmen diesen Teil, von der Konzeption bis zum Betrieb.
Plattformen und Anwendungen, die medizinische Daten verarbeiten und dabei von Anfang an skalieren, integrieren und einer Prüfung standhalten müssen. Wir begleiten solche Produkte technisch und regulatorisch, in mehreren Fällen auch als Mitgründer.
Bevor Software entsteht, muss der Prozess stimmen. Wir entwerfen diagnostische Abläufe gemeinsam mit den Menschen, die sie täglich ausführen, und bauen darauf Systeme, die auch bei wachsender Last und wechselnden Anforderungen tragen.
Typische Aufgaben: Prozessaufnahme und Zielarchitektur, Auftrags- und Probensteuerung, Einsenderportale, Ablösung von Altsystemen im laufenden Betrieb.


Ein großer Teil der Arbeit in der Medizin-IT liegt zwischen den Systemen, nicht in ihnen. Wir verbinden Labor- und Arztinformationssysteme, Geräte, Portale und Fachanwendungen über die etablierten Standards der Branche.
Standards: LDT 3.x, HL7 v2 und FHIR, GDT und xDT, LOINC, DICOM, POCT1-A; dazu Projekterfahrung mit KIM-basierter Kommunikation.
Aus verteilten Standorten belastbare Kennzahlen zu gewinnen, setzt voraus, dass Kataloge, Einheiten und Methoden zusammengeführt sind, und dass offenliegt, was sich nicht vergleichen lässt. Wir konzipieren derlei Grundlagen und setzen darauf Auswertungsschichten.
Typische Aufgaben: Datenharmonisierung, Business Intelligence für Verbünde, Auswertungen ohne unnötige Datenweitergabe/Pseudonymisierung, lokal betriebene KI-Modelle.


Ein System in der Diagnostik ist mit dem Go-live nicht fertig, sondern beginnt dort seine eigentliche Aufgabe. Wir betreiben unsere Lösungen selbst, in deutschen Rechenzentren, mit den vertraglichen und organisatorischen Anforderungen, die die Verarbeitung von Patientendaten mit sich bringt.
Typische Aufgaben: Betrieb und Monitoring, Berechtigungsmodelle entlang der rechtlichen Struktur, Abgrenzungsfragen zu MDR und IVDR, Datenschutz und Auftragsverarbeitung.
Konzeption und Architektur sind meist nicht das Problem. Projekte in der Diagnostik scheitern an Details, die erst im Produktivbetrieb sichtbar werden. Eine Auswahl der Stellen, an denen wir regelmäßig arbeiten:
Aufträge über Systemgrenzen hinweg. Ein Auftrag ist selten einzeln in einem System zu finden. Nachforderungen, Teilstorni, Zusatzanalytik aus dem Befund heraus und nachträglich korrigierte Einsenderangaben müssen über mehrere Systeme hinweg konsistent bleiben. Wir erkennen und modellieren solche Herausforderungen bereits in frühen Projektphasen.
LDT-Dialekte, die formal konform und praktisch inkompatibel sind. Der Standard lässt Interpretationsspielraum, und jeder Hersteller nutzt ihn anders. In der Praxis heißt Interoperabilität deshalb: pro Gegenstelle ein Profil, dokumentierte Abweichungen und Testfälle, die auch die Sonderzeichen und Feldlängen abdecken, die im Alltag tatsächlich auftreten.
Probenidentifikation bei mehreren Beteiligten. Wenn ein Einsender parallel mehrere Labore bedient oder Proben außerhalb einer medizinischen Umgebung gewonnen werden, kollidieren Barcode-Räume und Nummernkreise. Die Zuordnung muss eindeutig bleiben, ohne dass jemand vor Ort eine Regel im Kopf haben muss.
Rückmeldung nicht auswertbarer Proben. Hämolyse, zu geringes Volumen, falsches Röhrchen, überschrittene Präanalytikzeit. Die Information darüber ist erst dann wertvoll, wenn der Einsender daraus eine Handlung ableiten kann, im richtigen Moment und über den Kanal.
Mandantenfähigkeit im Verbund. Mehrere Standorte, eigene Betriebsstätten, gemeinsam genutzte Analytik, unterschiedliche ärztliche Verantwortlichkeiten. Berechtigungen müssen der medizinischen und rechtlichen Struktur folgen, nicht der technischen Bequemlichkeit, und sie müssen sich ändern lassen, sobald sich die Strukturen verändern.
Ablösung von Altsystemen im laufenden Betrieb. Ein Labor lässt sich nicht anhalten. Migration heißt Parallelbetrieb, abgleichbare Ergebnisse aus beiden Systemen, Rückfallebene und ein Wartungsfenster, das in den Betriebsalltag passt.
Interoperabilität in der Diagnostik ist selten eine Frage des Standards, sondern seiner Auslegung. Wir arbeiten mit den etablierten Formaten des Marktes und behandeln die herstellerspezifischen Abweichungen davon als eigenständige Aufgabe: dokumentierte Profile pro Gegenstelle, nachvollziehbare Abweichungen, Testfälle aus dem realen Datenbestand.
Wir haben Anbindungen an die gängigen Labor- und Arztinformationssysteme produktiv umgesetzt, ebenso an Kommunikationsserver, Geräteschnittstellen und Einsenderportale. Welche Systeme in Ihrer Landschaft laufen, klären wir im ersten Gespräch - in der Regel kennen wir sie.
Software in der Diagnostik ist mit dem Go-live nicht fertig. Wir betreiben unsere Lösungen selbst und über Jahre, in deutschen Rechenzentren, unter den Anforderungen, die die Verarbeitung von Patientendaten mit sich bringt.
Wir betreiben in Rechenzentren der T-Systems in Deutschland, sowie an mehreren europäischen Standorten von OVH und MS Azure, und sind dort seit Jahren Projektpartner. Die Datenhaltung bleibt auf Wunsch im deutschen Rechtsraum, ohne Rückgriff auf US-Hyperscaler. Die genutzten Systeme sind nach ISO 27001 zertifiziert und nach BSI C5 attestiert. Auf Wunsch betreiben wir auch on-premise in der Infrastruktur unserer Kunden, z.B. bei Systemen mit lokal verarbeiteter KI.
Zu unserem Betriebsverständnis gehören Monitoring und Alarmierung, Wartungsfenster, die in den Laborbetrieb passen, Rückfallebenen bei Migrationen und Berechtigungsmodelle, die der rechtlichen und ärztlichen Struktur eines Verbunds folgen.
Die Verarbeitung von Gesundheitsdaten unterliegt mitunter Art. 9 DSGVO und, bei Auftraggebern mit ärztlicher Schweigepflicht, § 203 StGB. Unsere Auftragsverarbeitungsverträge sind entsprechend ausgestaltet.
Nicht jede Software in der Diagnostik ist ein Medizinprodukt, und die Frage, wo die Grenze verläuft, entscheidet über Aufwand, Zeitplan und Kosten eines Projekts. Wir klären sie gern unmittelbar am Anfang. In mehreren unserer Systeme ist der Funktionsumfang bewusst so gehalten, dass keine Zweckbestimmung im Sinne der MDR oder IVDR entsteht, weil das für den konkreten Anwendungsfall die tragfähigere Lösung war. Wo eine Einordnung als Medizinprodukt unvermeidbar oder gewollt ist, benennen wir früh, was das an Prozessen, Dokumentation und Nachweisen bedeutet.
Wir arbeiten mit dokumentierten Entwicklungs-, Test- und Freigabeprozessen, Versionierung, Nachvollziehbarkeit von Änderungen und Übergabedokumentation.
Hinter unseren Medizin-IT-Projekten stehen Matthias Piksa und sein Team: ein Kern von Entwicklern und Architekten mit langjähriger Erfahrung in Labor- und Praxis-IT, eingebettet in ein Unternehmen von rund dreissig Personen. Diese Konstellation ist gewollt: fachliche Tiefe in der Diagnostik, dahinter die Breite eines Hauses, das auch IoT, Embedded-Systeme, Datenarchitektur und Cloud-Betrieb aus eigener Hand liefert. Viele Anforderungen in der Medizin-IT sind am Ende Integrations-, Geräte- oder Infrastrukturfragen, und wir müssen dafür niemanden extern hinzuziehen.
Wir arbeiten in kleinen, festen Teams. Wer ein Projekt konzipiert, bleibt bis in den Betrieb dabei. Ansprechpartner in der Konzeptionsphase ist stets mitunter auch Matthias Piksa persönlich.
Medizinische Fachlichkeit holen wir uns nicht aus Literatur oder Theorie: Im Joint Venture Vytal entwickeln wir gemeinsam mit Dr. med. Harald Krebs, Facharzt für Transfusionsmedizin und Hämostaseologie mit Zusatzqualifikation in Medizinischer Informatik, und Dr. med. Michael Schleef, Facharzt für Transfusionsmedizin und für Laboratoriumsmedizin, beide Mitgründer des Sonnen-Gesundheitszentrums in München. Diese Zusammenarbeit prägt, wie wir diagnostische Prozesse verstehen, auch außerhalb von Vytal.
→ Vytal - medizinische KI (externer Link, öffnet in neuem Tab)
Sie haben ein Vorhaben, das größer ist als ein Feature: ein neues System, die Ablösung eines Altsystems, die Zusammenführung mehrerer Standorte. Wir übernehmen von der Prozessaufnahme über Architektur und Entwicklung bis zum Betrieb, in festen Teams und wenn gewünscht über Monate und Jahre.
Sie brauchen zuerst Klarheit: über Ihre Schnittstellenlandschaft, über eine Zielarchitektur, über eine Anbieter- oder Make-or-Buy-Entscheidung. Wir bewerten, ordnen und dokumentieren. Sie entscheiden anschließend, durch wen das Projekt umgesetzt wird.
Interoperabilitäts-Check — z.B. zwei Tage gemeinsamer Workshop mit Festpreis. Aufnahme Ihrer Schnittstellen und Übergaben, Benennung von Bruchstellen, priorisierte Maßnahmenliste mit Aufwänden. Ein Dokument, mit dem Sie weiterarbeiten können, auch ohne uns.
Erzählen Sie uns, wo es bei Ihnen Optimierungsbedarf gibt. Wir sagen Ihnen, ob wir die Richtigen sind - und falls nicht, wen Sie stattdessen fragen sollten.