Uni Bonn – ZEF Foodmonitor

Digitale Frühwarnplattform zur globalen Erkennung von Risiken für Ernährungssicherheit

Jahr
2015 - 2019
Tätigkeiten
Data, Analytics, Frontend, TYPO3, Backend
Kategorie
Data Analytics & KI-Integration, Cloud, Security & DevOps-Engineering, Software & Architektur

Für das Zentrum für Entwicklungsforschung (ZEF) der Universität Bonn entwickelte Forsit eine datengetriebene Frühwarnplattform zur Identifikation globaler Risiken im Bereich Ernährungs- und Nahrungsmittelsicherheit. Ziel war es, wissenschaftlich fundierte Indikatoren in ein webbasiertes System zu überführen, das Entscheidungsträgern auf internationaler und nationaler Ebene tagesaktuelle Risikobewertungen bereitstellt.

Kern der Plattform ist ein mehrstufiges Indikatorensystem, das Risiken über ein klar definiertes Ampelmodell visualisiert. Vier zentrale Module – Preisvolatilität, Preis-Transmission, globale Angebotsrisiken und ein News-/Hotspot-Tool – aggregieren internationale Datenquellen und berechnen daraus globale sowie länderspezifische Risikostufen. Die Datenverarbeitung erfolgt automatisiert: Externe Daten werden importiert, über Analyseprogramme verarbeitet und die Ergebnisse strukturiert gespeichert und visualisiert.

Interaktive Weltkarten, Zeit-Slider und länderspezifische Detailseiten ermöglichen den Zugriff auf aktuelle und historische Risikowerte. Zusätzlich stellt die Plattform berechnete Daten über eine API in maschinenlesbarer Form bereit und generiert bei steigenden Risikostufen automatisierte Warnmeldungen über soziale Kanäle.

Das Ergebnis ist eine modulare, skalierbare Webinfrastruktur, die komplexe wissenschaftliche Berechnungsmodelle in ein nutzerfreundliches, transparentes und operativ einsetzbares Frühwarnsystem übersetzt.

Screenshot der ZEF Foodmonitor Plattform mit interaktiver Weltkarte und Risikoampel

Eine sehr angenehme und effektive Zusammenarbeit mit Herrn Piksa und seinem Team.

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